Wohnbrücke FAQs
(Frequently Asked Questions – häufige Fragen)

Vielen Dank, dass Sie sich für die Vermittlung von Wohnungen an geflüchtete Menschen interessieren! Wir haben hier die Antworten auf die häufigsten an uns gerichteten Fragen zusammengestellt, die nicht schon auf unseren Info-Seiten beantwortet werden. Bitte informieren Sie sich zunächst auf den Info-Seiten und hier, bevor Sie uns mit einer offenen Frage per E-Mail kontaktieren. Sie ermöglichen uns dadurch, uns auf die tatsächliche Vermittlungstätigkeit zu konzentrieren. Vielen Dank!


Vermieter-Fragen

Welche Vorteile habe ich mit einer Wohnungsvermittlung durch die Wohnbrücke?
Als Vermieter finden Sie ohne großen eigenen Aufwand einen passgenauen Mieter – Sie erhalten bis zu 3 Vorschläge. Die Bleibeperspektive der Personen und die sichere Mietzahlung werden vorab geprüft. In der Regel übernimmt das Jobcenter oder das Sozialamt die Miete. Vermieter erhalten für die durch die Wohnbrücke vermittelte Wohnung eine zusätzliche Ansprechperson mit engem Kontakt zu den Mietern. Diese Wohnungslotsen werden durch die Wohnbrücke Hamburg geschult und auf ihre Aufgaben vorbereitet. Bei etwaigen Konflikten erhalten Vermieter außerdem Beratung und Unterstützung durch die Wohnbrücke Hamburg Koordinierungsstelle und ihr Netzwerk. Nicht zuletzt erleichtert die Wohnbrücke Ihnen soziales Engagement in unserer Stadt.

Welche Information über meine Wohnung benötigen Sie?
Bitte senden Sie uns Ihr vorliegendes Wohnungsexposé zu oder fordern unser Meldeformular an, damit uns die detaillierten Angaben zu Ihrem Wohnungsangebt vorliegen. Zusätzlich freuen wir uns über die Übersendung eines Grundrisses. Wenn uns diese wichtigen Informationen zu Ihrem Wohnungsangebot vorliegen, können wir Ihnen potenzielle Mieter gemäß Ihren Vorstellungen vorschlagen. Gerne verabreden wir mit Ihnen einen Termin für eine Erstbesichtigung durch die Koordinierungsstelle, bevor wir Ihnen Mietinteressenten vorstellen. So können wir Sie und Ihre angebotene Wohnung besser kennenlernen, alle offenen Fragen in Ruhe beantworten und anschließend möglichst passgenau Mietinteressenten vorschlagen.

Was kostet eine Wohnungsvermittlung durch die Wohnbrücke Hamburg?
Die Vermittlung von Neumietern und Begleitung des Mietverhältnisses ist für die Beteiligten Mietvertragsparteien kostenlos. Über eine Spende für unsere Arbeit freuen wir uns aber jederzeit (siehe: Ihre Spende).

Wer zahlt die Miete und die Kaution?
Da viele geflüchtete Menschen aus der öffentlichen Unterkunft aktuell Deutschkurse besuchen und noch nicht berufstätig sind, wird die monatliche Mietzahlung meist vom Sozialleistungsträger (Jobcenter oder Sozialamt) übernommen. Auch die Mietsicherheit wird dem Sozialleistungsempfänger beim Mietbeginn als Darlehen gewährt. Einige der bei uns angemeldeten Wohnungssuchenden arbeiten bereits oder sind in einem Ausbildungsverhältnis oder Studium. In diesen Fällen wird die Miete z.T. selbst getragen – häufig ergänzt durch Zuschüsse der Sozialleistungsträger, sofern das eigene Einkommen noch nicht ausreichend ist.

Wie hoch darf die Miete sein?
Für die Zahlung der Miete durch den Sozialleistungsträger gilt ein von der Haushaltsgröße abhängiger Höchstsatz. Als Richtwert wird die Bruttokaltmiete verwendet, d.h. die Nettokaltmiete zuzüglich der kalten Betriebskosten. Infos hierzu finden Sie in der Fachanweisung zu § 22 SGB II. Bitte beachten Sie auch den Absatz 3.1.2., wonach Zuschläge von bis zu 15% zum regulären Satz gewährt werden können. Wasser und Heizung werden in der Bruttokaltmiete nicht berücksichtigt, sondern werden zusätzlich zu dem Betrag in tatsächlicher Höhe vom Sozialleistungsträger übernommen. Die Kaution wird dem Leistungsempfänger in voller Höhe als Darlehen gewährt. Sprechen Sie uns gern mit Ihren Fragen an.

Wie sicher ist die Mietzahlung?
Sofern die Miete vom Sozialleistungsträger übernommen wird, empfehlen wir all unseren Haushalten die Beantragung einer Direktzahlung durch den Sozialleistungsträger: Auf diese Weise erhalten Sie als Vermieter die Kaution und den monatlichen Mietzins direkt vom Amt. Bezüglich einer möglichen Umstellung der Mietfinanzierung (z.B. bei Aufnahme einer Erwerbstätigkeit) werden die Neumieter schriftlich in unserer Mietermappe informiert und die ehrenamtlichen Wohnungslotsen stehen beratend zur Seite. Sollte es wider Erwarten zu einem Mietrückstand kommen, stehen wir als Koordinierungsstelle kurzfristig zur Klärung des Mietausfalls zur Verfügung. Sollten nach Beendigung des Mietverhältnisses Kosten aus Mietrückständen oder Schäden ausstehen, die nicht durch die Kaution gedeckt werden können, kann der Unterstützungsfonds der Stiftung Wohnbrücke für die Kosten aufkommen (siehe: Merkblatt Unterstützungsfonds).

Gibt es eine finanzielle Absicherung, wenn ein Mieter unbekannt verziehen sollte?
Zusätzlich zur vertraglich vereinbarten Mietkaution (max. drei Nettokaltmieten) hat die Stiftung Wohnbrücke einen Unterstützungsfonds eingerichtet, der potentielle Schäden oder Mietausfälle in Höhe von bis zu zwei Nettokaltmieten ergänzend übernehmen kann. In der über 2-jährigen Projektlaufzeit der Wohnbrücke ist es noch nicht vorgekommen, dass Mieter aus einem laufenden Mietverhältnis unbekannt verzogen sind. Durch die Begleitung eines geschulten Wohnungslotsen ist die Wahrscheinlichkeit für einen unangekündigten Auszug gering. Außerdem prüft die Koordinierungsstelle vorab im persönlichen Kennlern- und Beratungsgespräch, ob der Wunsch besteht, längerfristig in Hamburg zu bleiben. Die Erfahrung auch in anderen Projekten der sozialen Wohnraumvermittlung zeigt, dass das durchschnittliche Risiko für unbekannt verzogene Mieter sich nicht von anderen Mietergruppen auf dem Wohnungsmarkt unterscheidet.

Ist eine Direktvermietung notwendig oder kann auch die Stadt Hamburg oder ein Träger Vertragspartner sein?
Die Hansestadt Hamburg setzt auf die zentrale Unterbringung von Geflüchteten in Sammelunterkünften als Erstversorgung und mietet daher keine Wohnungen an. Auch die drei Träger des Projektes Wohnbrücke Hamburg – die Stiftung Wohnbrücke Hamburg, der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Lawaetz-wohnen&leben gGmbH – gehen keine stellvertretenden Mietverhältnisse ein. Insofern ist eine Direktvermietung an den Haushalt mit Fluchthintergrund notwendig. Dies begrüßen wir, da nur durch eine Direktvermietung ein richtiges Ankommen und ein eigenverantwortliches und selbstständiges Mietverhältnis ermöglicht werden.

Wie läuft eine Vermittlung im Rahmen der Wohnbrücke ab?
In der Regel führen die Mitarbeiter*innen der Wohnbrücke Hamburg Koordinierungsstelle gern eine Erstbesichtigung der angebotenen Wohnung durch. Bei solch einem Termin gewinnen wir einen Eindruck von der Nachbarschaft, Wohnumgebung und der Wohnung selbst. Auch lernen wir uns einmal persönlich kennen, können offene Fragen besprechen und die Wünsche des Vermieters an die potentiellen Neumieter damit besser berücksichtigen. Im Anschluss stellen wir Ihnen ausgewählte Mietinteressenten zunächst per Telefon oder Mail vor. Sofern Sie den vorgeschlagenen Haushalt in Begleitung des ehrenamtlichen Wohnungslotsen und einer Mitarbeiterin der Koordinierungsstelle kennenlernen möchten, verabreden wir einen Besichtigungs- und Kennlerntermin. Sofern Sie uns vorab die wichtigsten Informationen zur Wohnung zukommen lassen, können wir auf Wunsch auch direkt einen möglichen interessierten Haushalt mit zum Besichtigungstermin bringen (siehe: Vermittlungsablauf)?

Sind die Neumieter mit den Gepflogenheiten in einem Hamburger Mietshaus vertraut?
Die Wohnbrücke bereitet die Mietinteressenten auf die Gepflogenheiten besonders vor: In einem obligatorischen Erstgespräch mit den Haushalten weisen wir explizit auf die mit einem Mietvertrag einhergehenden Rechte und Pflichten hin – wie beispielsweise die Einhaltung der Hausordnung, die pünktliche Mietzahlung sowie die nachbarschaftliche Rücksichtnahme. Zusätzlich erläutern die von uns geschulten Wohnungslotsen – auch mit Hilfe einer durch die Koordinierungsstelle konzipierten Mietermappe mit wichtigen Hinweisen – insbesondere Mülltrennung oder richtiges Heizen und Lüften und begleiten die notwendigen Behördengänge. Sie unterstützen die Neumieter auch dabei, sich gemeinsam bei den Nachbarn in der Hausgemeinschaft vorzustellen.

Inwiefern kann die Koordinierungsstelle auf die anderen Mietparteien in der Hausgemeinschaft Rücksicht nehmen?
Selbstverständlich orientieren wir uns in erster Linie an Ihren Vorstellungen und vertrauen auf Ihre Kenntnis der unterschiedlichen Mietparteien in der Hausgemeinschaft als Vermieter. Durch unser Vermittlungsverfahren (siehe: Vermittlungsverfahren) können wir zusätzlich während der Erstbesichtigung auch selbst einen ersten Eindruck der Hausgemeinschaft, der Wohnanlage und Nachbarschaft gewinnen. Auf diese Weise können wir gezielt Haushalte und Haushaltskonstellationen vorschlagen, die zur Mieterstruktur im Haus passen – beispielsweise eine Familie ohne oder mit schon erwachsenen Kindern.

Dürfen die Neumieter überhaupt in Deutschland bleiben?
Die Wohnbrücke Hamburg Koordinierungsstelle lernt jeden Haushalt vor einer möglichen Wohnungsvermittlung in einem Erstgespräch in Begleitung eines ehrenamtlichen Wohnungslotsen persönlich kennen. Bei diesem Termin prüfen die Mitarbeiter*innen der Koordinierungsstelle auch die aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen des wohnungssuchenden Haushaltes. Viele Haushalte sind bereits als Flüchtlinge gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt und verfügen über eine Aufenthaltserlaubnis. Einige Asylverfahren ziehen sich bis zu einer Entscheidung über mehrere Jahre hin. Deshalb werden zusätzlich auch Haushalte mit einer durch eine Rechtsanwältin eingeschätzte Bleibeperspektive vermittelt. In den durch die Wohnbrücke vermittelten Mietverhältnissen ist es noch nicht vorgekommen, dass ein Haushalt aus einem bestehenden Mietverhältnis abgeschoben wurde.

Kann ich damit rechnen, dass ein langfristiges Mietverhältnis besteht? Was passiert beispielsweise, wenn ein Familienmitglied auszieht oder ein neues Kind kommt? Planen die Neumieter überhaupt, längerfristig in Hamburg zu bleiben?
Die Koordinierungsstelle prüft vorab im Erstgespräch mit jedem Haushalt, ob der Wunsch besteht, längerfristig in Hamburg zu bleiben – nur in diesem Fall findet eine Vermittlung statt. In der Regel ist also davon auszugehen, dass das durch die Wohnbrücke vermittelte Mietverhältnis langfristig besteht. Die Neumieter haben nach anhaltender Unsicherheit und der prekären Situation der öffentlichen Unterbringung durch ein normales Mietverhältnis endlich die Chance richtig anzukommen. Falls ein Familienmitglied, zum Beispiel ein erwachsen gewordenes Kind auszieht, kann das Mietverhältnis bestehen bleiben, sofern die Miete für den Haushalt weiterhin tragbar ist. In den geflüchteten Familien ist es in der Regel üblich, dass auch volljährige Kinder länger in ihrer Herkunftsfamilie bleiben – oft bis sie selbst eine eigene Familie gründen. Bei Familienzuwachs kann zumindest in den ersten Jahren das Mietverhältnis ebenfalls weiterhin bestehen bleiben, bis die Kinder zu groß sind und die Familie mehr Platz benötigt.


Wohnungslotsen-Fragen


Ich betreue bereits einen geflüchteten Menschen / eine geflüchtete Familie. Was kann ich tun, um für diese Wohnungsangebote über die Wohnbrücke zu erhalten?
Um eine zeitnahe Wohnungsvermittlung zu ermöglichen, bitten wir Sie, sich über das Kontaktformular der Homepage (siehe: Lotse werden) als Wohnungslotse zu registrieren. Sie erhalten daraufhin weitere Informationen sowie einen Meldebogen, den Sie gemeinsam mit Ihren geflüchteten Bekannten ausfüllen und uns bitte zusammen mit Kopien der Aufenthaltsdokumente zukommen lassen.  Nach Eingang werden wir uns zeitnah bei Ihnen melden und zum gegebenen Zeitpunkt einen Termin zum Erstgespräch mit Ihnen und dem wohnungssuchenden Haushalt vereinbaren. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass der angespannte Wohnungsmarkt auch in unserer Arbeit spürbar ist. Auch bei uns übersteigt die Nachfrage das Angebot. Entsprechend lang können Wartezeiten sein, bis ein Erstgespräch stattfinden oder im späteren Verlauf ein Wohnungsangebot unterbreitet werden kann. Bitte beachten Sie außerdem, dass eine Anmeldung bei uns nur eine mögliche Chance auf ein Mietverhältnis ist. Parallel sollte der Wohnungssuchende Haushalt (vielleicht sogar mit Ihrer Unterstützung) auf jeden Fall selbst weiter suchen, z.B. in Zeitungsinseraten, Internet, bei Saga und Genossenschaften. Bekanntmachen des Wohnungsgesuchs im Bekanntenkreis kann außerdem sehr hilfreich sein, so unsere Erfahrung.

Was habe ich davon, mich zum Wohnungslotsen schulen zu lassen?
Ihr großartiges Engagement wird durch die Wohnbrücke unterstützt und begleitet. In Basis- und Vertiefungs-Schulungen erhalten Sie gezielte und praktische Informationen, die bei der Begleitung von geflüchteten Menschen konkret helfen. In der Basis-Schulung vermitteln wir Ihnen wichtige Grundlagen zu Miet- und Sozialrecht (z.B. Was kann wie wann wo beantragt werden? Was muss wie wann wo gemeldet werden? ) und erläutern gemäß unserer mehrjährigen Erfahrung Aspekte, bei denen Sie als Lotse besonders gefragt sein könnten – als Helfer und kulturelle Mittler. Damit kein Ehrenamtlicher das Rad neu erfinden muss, vernetzt die Wohnbrücke die Wohnungslotsen untereinander und schafft Synergie-Effekte über das Thema der Wohnungssuche hinaus. Die Teilnahme an der Lotsenschulung ist die Voraussetzung dafür, dass die Koordinierungsstelle eine Wohnung vermitteln kann. Durch ein konkretes Wohnungsangebot für den begleiteten Haushalt oder wirksame Tipps für die Suche auf dem freien Wohnungsmarkt verhelfen wir zu Erfolgserlebnissen. In Krisen, also z.B. bei Konflikten mit dem Vermieter, unterstützt die Wohnbrücke direkt und mit ihrem Netzwerk, sodass kein Wohnungslotse hiervon überfordert wird.

Wie melde ich mich für eine Schulung an?
Die Lotsenschulung findet etwa ein Mal monatlich jeweils von 18:30 bis 21:00 Uhr im Hause des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Wandsbeker Chaussee 8, 22089 Hamburg (U-Bahn Wartenau) statt. Weitere Informationen, auch zur Anmeldung, finden Sie auf der Website des Paritätischen. Die Termine für 2018: 22.08., 19.09., 17.10., 14.11. Selbstverständlich ist die Schulung für die Teilnehmenden kostenlos.

Ich habe den Meldebogen schon vor längerer Zeit zurückgeschickt – warum höre ich nichts von der Wohnbrücke?
Wir melden uns in der Regel zeitnah, um den Eingang des Meldebogens zu bestätigen. Bitte versäumen Sie nicht, Ihren Spam-Ordner zu kontrollieren. Die eingehenden ausgefüllten und von Ihnen und dem wohnungssuchenden Haushalt unterzeichneten Meldebögen werden chronologisch nach Personenanzahl der Haushalte sortiert und sukzessive abgearbeitet. Da in einigen Haushaltsgrößen ein größerer Bedarf vorliegt, als in anderen, können die Wartezeiten je nach Haushaltsgröße variieren. Zum gegebenen Zeitpunkt laden wir Sie und den wohnungssuchenden Haushalt zu einem Erstgespräch zu uns in die Koordinierungsstelle ein. Aufgrund der hohen Nachfrage kann dies einige Zeit in Anspruch nehmen. Diese langen Wartezeiten tun uns leid. Seien Sie versichert: Wir arbeiten, so schnell wir können!

Wie lange dauert es bis eine geeignete Wohnung angeboten wird?
Leider können wir keine genaue Zeitangabe dahingehend machen, wie lange es dauern wird bis wir Sie zum Erstgespräch einladen. Nachdem wir Sie und den wohnungssuchenden Haushalt beim Erstgespräch kennengelernt haben, befindet dieser sich im Vermittlungspool der Koordinierungsstelle. Für alle Haushalte aus dem Vermittlungspool versuchen wir geeignete Wohnungen zu vermitteln. Die Wohnungen können nicht nach Warteliste vergeben werden, da jeweils Passgenauigkeit von Angebot und Gesuch zu berücksichtigen ist. Eine Anmeldung bei uns ist leider keine Garantie für eine erfolgreiche Wohnungsvermittlung. Auch bei und übersteigt die Nachfrage nach Wohnraum deutlich das Angebot, das der Wohnungsmarkt unserer Stadt bietet. Obgleich  Einschränkungen individuell immer nachvollziehbar sein mögen, gilt bei dem sehr angespannten Hamburger Wohnungsmarkt grundsätzlich: Wer sich möglichst flexibel zeigt bezüglich Stadtteilen, Wohnungsgröße, Etage etc. hat die größten Chancen, eine Wohnung zu finden.

Welche Voraussetzungen muss ich als Wohnungslotse erfüllen?
Wir können erst dann eine Wohnungsvermittlung realisieren, nachdem wir Sie und den wohnungssuchenden Haushalt im Erstgespräch kennengelernt und Sie als Wohnungslotse an der Lotsenschulung teilgenommen haben. Wir bitten Sie, sich selbständig zu einer Wohnungslotsenschulung anzumelden. Bei diesen Infoveranstaltungen, die jeweils von 18:30 bis 21:00 im Hause des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, Wandsbeker Chaussee 8, 22089 Hamburg (U-Bahn Wartenau) stattfinden, haben die Referent*innen kompakt die wichtigsten Infos zum Hamburger Wohnungsmarkt und zu der Wohnbrücke Hamburg für Sie zusammengestellt. Außerdem werden wichtige sozial- und mietrechtliche Fragen besprochen. Mit vielen anderen engagierten Ehrenamtlichen haben Sie dort zudem die Möglichkeit, sich auszutauschen und sich gegenseitig Tipps zur Begleitung der Geflüchteten in der neuen Nachbarschaft zu geben. Selbstverständlich ist die Teilnahme an den Schulungen für Sie kostenlos.